Erweiterung eines Jugendfreizeitheimes

Prüfungsarbeit zum II. Staatsexamen 1998

Projekt: Nutzungsstudie, Entwurf, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung Ökologischer Maßnahmen, baurechtliche Stellungnahme.

Ein bestehendes Kreisjugendheim, das 1953 errichtet wurde, soll mit einer neuen Großküche, einem Gästehaus und einem Schwimmbad umfassend ausgebaut und modernisiert werden.

In der Nachkriegszeit fand die Anlage bundesweit bauliche Beachtung, einige der bestehenden Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Im Rahmen der Modernisierung wurden beispielhafte und innovative Massnahmen zur ökologischen und energiesparenden Bauweise erwartet.

Die Wirtschaftlichkeit diverser Varianten wurde im Rahmen des Gutachtens von Inka Drohn rechnerisch untersucht und nachgewiesen. Die ausgewählten Maßnahmen umfassen eine kompakte Bauweise, sowie Maßnahmen zur passiven und aktiven thermischen Nutzung der Sonnenenergie, eine Holzhackschnitzelheizung und den Einsatz von Wärmetauschern zur Rückgewinnung der Abwärme aus der Lüftung der Nasszellen. Die Ergänzung der vorhandenen städtebaulichen Struktur wurde durch die organische Form eines Fischskelettes inspiriert.

Informationen

Leistung Inka Drohn

  • Raumprogramm
  • mehrere städtebauliche Varianten
  • Kriterienkatalog zur Bestimmung der besten Variante
  • Gliederung in Bauabschnitte
  • Vorentwurf im Maßstab 1:200
  • Details zum energiesparenden
    und ökologischen Bauen
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung der
    energiesparenden/ ökologischen Maßnahmen
  • Stellungnahme zur rechtlichen Zulässigkeit der Erweiterung
    der Anlage im Außenbereich
  • rechtliche Stellungnahme zu den Maßnahmen zur Energieeinsparung im Denkmalschutz
  • Kostenschätzung
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