Inhalt & Ziel unserer Arbeit

Die größte Dichte molekularen Lebens entsteht in den Übergangssituationen, das heißt den Berührungspunkten verschiedener Elemente, zum Beispiel Wasser-Luft, Luft-Erde, Erde-Wasser. Dichte entsteht nicht in der Anhäufung gleichartiger Funktionen, sondern in den Berührungspunkten unterschiedlicher Nutzungen. Kein quantitativer Ausdruck ist das Anliegen, sondern ein qualitativer.

Quelle: “Dynamisierung eines Stadtraumes”, Diplomarbeit I.Drohn, Graz 1993

Eine lebendige und lebenswerte Stadt

Ziel unserer Arbeit sind lebendige und lebenswerte Quartiere und Räume, die von Ihren BewohnerInnen und Nutzern mitgestaltet und geprägt werden. Unsere Projekte eröffnen Freiräume und unterstützen Prozesse, die dazu einladen sich aktiv in die Gestaltung der baulichen Umgebung einzubringen. Im Ergebnis enstehen vitale Orte, die auch nachhaltig Raum für ein kreatives und verantwortliches Handeln in der Gemeinschaft bieten.

Als ArchitektInnen bieten wir umfassende und individuelle Planungs- und Beratungsleistungen zur Konzeption, Gestaltung und Errichtung von Bauten in allen Leistungsphasen. Wir unterstützen unsere BauherrInenn bei der Konkretisierung Ihrer Projektidee, über die Unterstützung bei der Suche nach einem geeignetem Standort bis zur baulichen Realisierung.

Wir begleiten gerne ein breites Spektrum an Bauaufgaben. Je nach Wunsch partizipieren unsere Bauherren mehr oder weniger aktiv in dem Prozess. Unsere Stärke liegt in ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Projekten und der Gestaltung von einladenden Orten, an denen sich Menschen begegnen.

Wir kreieren individuelle & maßgeschneiderte Lösungen. Antworten auf scheinbar widersprüchliche Anforderungen zu finden, beflügelt unserer Arbeit. Die von uns gestalteten Räume laden kleine und große Gruppen von Menschen unaufdringlich ein zu Begegnung und Austausch und bieten gleichzeitig Raum für privaten Rückzug, Ruhe und Erholung. Geschickte Raumkompositionen vermitteln sowohl Großzügigkeit als auch Geborgenheit und wahren immer den menschlichen Maßstab.

Von uns restaurierte Denkmale sind wie unsere Neubauten optimiert in Bezug auf einen zukunftsweisenden umweltschonenden Betrieb. Wir kombinieren traditionelle Bauweisen und natuerliche Baustoffe mit modernen Technologien. Unsere Gebäude integrieren sich behutsam und gleichzeitig selbstbewußt in die bestehende Umgebung. Die Gestaltung unserer Bauten ist anspruchsvoll und gleichzeitig kostenbewußt.


Ökologie der Zeit, in Stadtplanung übersetzt, heißt : Verdichtung. Es heißt also, diejenige Dichte wiederherzustellen, in der die Konfrontation der Konflikte allererst wieder möglich ist, auch wenn das Austragen von Konflikten unangenehmer ist, als das isolierte Einfrieren. Verdichtung wäre aber zugleich genauso Ökonomie von gesellschaftlicher Zeit und von subjektiver Lebenszeit, von eingesparter Verschwendung (Transportzeiten, Arbeitszeit). Verdichtung wäre als Vorausetzung der kulturellen und ökonomischen Verdichtung wie als Darstellungsergebnis, städtebauliche Verdichtung, Wiederverdichtung der Stadtsiedlung zum gegenständlichen geschichtsgezeichneten Ort. Der scheinbare Widerspruch von Wohnökologie – Grün, Luft, Natur – und städtischer Verdichtung – Nähe, Wahrnehmbarkeit des Ortes, Überschneidung der Wege und Erfahrungen – führt genau in den Mittelpunkt der Sache.

Quelle: Dieter Hoffman-Axthelm,“Untergehende Städte?”, Arch+ 94 | 1993

Literatur & Anregungen

  • “A pattern language”, Christopher Alexander
  • “Das Bild der Stadt”, Kevyn Lynch
  • “Das Unfertige Bauen”, Lars Lerup
  • “Lessons for Students in Architecture”, Herman Hertzberger
  • “Lob des Schattens”, Junichiro Tanizaki

Resourcenschonendes Bauen

  • CO2-Reduktion
  • Baubiologie
  • Recycling
  • Regenwassernutzung

Naturdämmstoffe
Subsistenzwirtschaft

Naturschutz

Vogelnistplätze für Um- und Neubauten
Insektenhotel

  • Buddha-Bees Umsiedelung seltener Pelzbienen, auch Mauerbienen genannt …

Klimaschutz